skillaware - fit für die Bankenwelt

Mit skillaware haben Sie die Möglichkeit herauszufinden, ob und wie Ihre Grundkompetenzen dem heutigen und zukünftigen Bedarf der Finanzbranche entsprechen. Die skillaware-Selbstevaluation ist eine anonyme Online-Befragung unter sichersten Bedingungen. Die Resultate werden weder an Ihren Arbeitgeber noch an Dritte weitergegeben.

Ab dem 5. September 2019 können SBPV-Mitglieder, aufbauend auf den Ergebnissen ihrer Selbstevaluation, zusätzliche Informationen sowie ein Orientierungsgespräch bei einem externen Personalberater in Anspruch nehmen. Die anfallenden Kosten werden für SBPV-Mitglieder vom Verband übernommen. Falls Sie noch nicht Mitglied beim SBPV sind, ist dies der ideale Zeitpunkt, um dem Verband beizutreten.

1. Was ist skillaware?

skillaware ist eine gemeinsame Kampagne der Verbände und Sozialpartner Arbeitgeber Banken, Schweizerischer Bankpersonalverband und Kaufmännischer Verband. Der Fokus liegt auf der Sensibilisierung und Aktivierung aller Akteure der Bankenbranche, sich mit ihrer grundlegenden Arbeitsmarktfähigkeit auseinanderzusetzen.

2. Was ist das Ziel von skillaware?

skillaware fördert das Bewusstsein, sich mit den eigenen Kompetenzen auseinanderzusetzen und unterstützt die Mitarbeitenden während des technologischen, wirtschaftlichen und demografischen Wandels in ihrer Entwicklung sowie in ihrer beruflichen Weiterbildung. Eine Selbstevaluation zu 16 definierten Grundkompetenzen bietet allen Mitarbeitenden eine einzigartige Gelegenheit, sich zu reflektieren und ihre Arbeitsmarktfähigkeit zu analysieren.

3. Weshalb ist eine solche Kampagne nötig?

Eine solche Kampagne ist nötig, um den komplexen Ansprüchen des zukünftigen Arbeitsmarkts aktiv begegnen zu können. Dafür müssen alle Akteure der Bankbranche wissen, welche grundlegenden Fähigkeiten zukunftsrelevant sind. Die drei Verbände und Sozialpartner haben in ihren diesjährigen GAV-Verhandlungen die Arbeitsmarktfähigkeit der Bankangestellten als zentrales Branchenthema festgelegt. 

4. Was beinhalten die Grundkompetenzen?

Die drei Verbände haben zusammen mit Experten 16 Grundkompetenzen entwickelt. Diese orientieren sich an der strategischen Organisations- und Personalentwicklung der Schweizer Bankenbranche. Diese Kompetenzen sind als branchenweiter Minimalstandard zu verstehen und sollen als «Grundfitness» die Arbeitsmarktqualität sicherstellen. Die Grundkompetenzen: 

• sind kompatibel mit bestehenden Kompetenz- und Leistungsmodellen sowie Talentförderungsprogrammen von Schweizer Banken;

• gelten für sämtliche Bankmitarbeitende über alle Fachgebiete und Hierarchiestufen gleichermassen;

• stellen für Mitarbeitende und Führungskräften bewertbare Wissens-, Fertigkeits-, und Verhaltensanforderungen dar;

• sind erlern- und förderbar.

5. Was genau steckt hinter der Idee einer minimalen Grundfitness bzw. eines Minimalstandards an Kompetenzen?

Ein Minimalstandard an Kompetenzen ermöglicht es, Mitarbeitende branchenweit auf ein annähernd gleiches Level in den vier genannten Kernkategorien zu bringen, was langfristig die Arbeitsmarkt- und Leistungsfähigkeit der Bankmitarbeitenden sicherstellt. Gleichzeitig kann ein Minimalstandard als optimale Grundlage für Talent- oder Förderungsprogramme verwendet werden.

6. Wer kann mitmachen und wie?

Alle Bankmitarbeitenden können völlig anonym und unter Einhaltung strengster Datenschutzrichtlinien ihre Grundkompetenzen in einer Online-Befragung evaluieren und sich so ein Bild machen, wo sie selbst stehen. Detaillierte Informationen zur Selbstevaluation sowie der weiterführende Link zur Befragungsplattform sind auf der Webseite www.skillaware.ch in vier Sprachen verfügbar. Durch die Teilnahme an der Selbstevaluation werden die Mitarbeitenden dafür sensibilisiert, welches die grundlegenden Kompetenzen der heutigen Arbeitsmarktfähigkeit sind und wo sie in der Eigenperspektive stehen. 

7. Welchen Mehrwert haben die Mitarbeitenden, wenn sie an der Selbstevaluation teilnehmen?

Alle Mitarbeitenden können durch die Selbstevaluation und die entsprechende Auswertung ihre Arbeitsmarktfähigkeit einschätzen. Einige Mitarbeitende erhalten durch die Selbstevaluation die Bestätigung ihrer Selbsteinschätzung oder allfällige Unsicherheiten in Bezug auf ihre Zukunftsaussichten können ihnen genommen werden. Mitarbeitende, bei denen die Resultate Verbesserungspotenzial aufzeigen, erhalten transparentes Feedback, wo sie sich weiterentwickeln können. Die Banken sind bereit, zusammen mit ihren Mitarbeitenden zu prüfen, wo Nachholbedarf besteht und zusammen entsprechende Massnahmen einzuleiten. Zudem steht den Mitarbeitenden die Option auf ein Orientierungsgespräch mit unabhängigen, professionellen Laufbahnberatern offen. 


Liste der Anbieter von Orientierungsgesprächen

8. Wann geht es los?

Die Selbstevaluation startet am 5. September 2019 und kann bis Ende Jahr durchgeführt werden.

9. Was passiert nach der Selbstevaluation?

Mitarbeitende, die sich nach der Selbstevaluation für eine Weiterbildung interessieren, orientieren sich in erster Linie an den intern definierten Prozessen. Nach Abschluss der Online-Befragung können die Mitarbeitenden offene Fragen und mögliche Anschlussmassnahmen ebenfalls mit einem Laufbahnberater bzw. einer Laufbahnberaterin oder einem Coach in einem Orientierungs-/Beratungsgespräch diskutieren. 

Diese Orientierungsgespräche können über unterschiedliche Kanäle stattfinden: 

1. Verbandsberatung:
• für Mitglieder des Schweizerischen Bankpersonalverbands
• telefonische Beratung durch den SBPV
• Vermittlung und Terminierung eines kostenlosen Orientierungsgesprächs

2. Beratung über die Koordinations- und Fachstelle von skillaware:
• für Nicht-Verbandsmitglieder
• Informationen auf der Webseite www.skillaware.ch


Liste der Anbieter von Orientierungsgesprächen

10. Was kosten die Beratungsgespräche?

Mitgliedern des Schweizerischen Bankpersonalverbands wird das Orientierungsgespräch vom Verband finanziert. Nicht-Mitglieder können ein solches zu gesonderten Konditionen und einem Preis von CHF 150.- beanspruchen. Die Koordinations- und Fachstelle von skillaware steht ihnen dabei beratend zur Seite. 

11. Wer bezahlt anschliessende Weiterbildungsmassnahmen?

In erster Linie liegt es in der Verantwortung und Entscheidung der Banken, ihren Mitarbeitenden Weiterbildungsmassnahmen (intern oder extern) anzubieten und zu finanzieren. Details dazu müssen im Gespräch zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausgehandelt werden. 

Bankangestellte, die länger als 2 Jahre Mitglieder beim Schweizerischen Bankpersonalverband sind,  können bei der Stiftung für Weiterbildung und soziale Zwecke einen Antrag auf Unterstützung stellen.

12. Was beinhaltet das Orientierungsgespräch?

Das Orientierungsgespräch wird mit professionellen Laufbahnberatern und -coaches geführt und beinhaltet neben einer Standortbestimmung die Spiegelung der Ergebnisse aus der Selbstevaluation. Zudem werden mögliche weitere Schritt besprochen. 

Die Koordinations- und Fachstelle von skillaware stellt dafür eine Liste mit entsprechenden Anlaufstellen zur Verfügung. 


Liste der Anbieter von Orientierungsgesprächen

Die 16 Grundkompetenzen geordnet nach vier Dimensionen:

Personale- und Selbstmanagement-Kompetenzen

Eigenverantwortung
Belastbarkeit
Anpassungsfähigkeit
Problemlösungsfähigkeit

Unternehmerische Aktivitäts- und Handlungskompetenzen

Entscheidungsfähigkeit
Kundenorientierung
Ergebnisorientierung
Arbeitsgestaltung

Sozial- und organisationale Vernetzungskompetenzen

Interdisziplinarität
Multikulturalität/Diversität
Empfängeradäquatheit
Teamfähigkeit

Branchen- und digitale Methodenkompetenzen

Technikumsetzung
Datenverarbeitung
Digitale Kommunikation
Informations- und Datenschutz

Alles Weitere können Sie der offiziellen skillaware-Seite entnehmen: www.skillaware.ch

Falls Sie SBPV-Mitglied sind oder eine Mitgliedschaft in Betrachtung ziehen, beraten wir Sie gerne unter skillaware@sbpv.ch oder 0848 000 885
Bitte beachten Sie, dass bei einer telefonischen Anfrage gegebenenfalls Wartezeiten entstehen können.