Das Bankpersonal fordert: Lohnsicherheit und die Verkleinerung der Lohnschere!

7. November 2013

Mehr Sicherheit und kleinere Lohnschere
Die Salärumfrage des Schweizerischen Bankpersonalverbands SBPV hat als Resultat einige beunruhigende Tendenzen in der Bankbranche belegen können:

  • Die Boni sind signifikant gesunken
  • Die Unzufriedenheit der Mitarbeitenden auf der unteren Hierarchiestufe ist hoch
  • Die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau bleiben bestehen bzw. stagnieren auf hohem Niveau

Gleichzeitig zeigt sich, dass die Finanzbranche weiterhin die höchsten Lohnunterschiede aufweist, vergleicht man die Hierarchiestufen. Das Einfrieren der hohen Löhne (ab Fr. 375‘000) würde es erlauben, die unteren Hierarchiestufen zu begünstigen. Gemäss der HKP///Benchmarkingstudie für Banken 2013 liegt das Grundgehalt für die Mitglieder der Geschäftsleitungen im Markmedian bei CHF 375‘000.
Der Bankpersonalverband beobachtet auch, dass in fast allen Banken ambitiöse Sparprogramme umgesetzt werden, was zu starken Kürzungen beim Personalaufwand und damit letztlich zu Arbeitsplatzabbau führt. Auch bei den sonstigen Vergütungen in den Banken wird kräftig der Rotstift angesetzt. So werden z.B. die Fringe Benefits drastisch reduziert.
Mit einer kollektiven Erhöhung der Löhne von 1.5 bis 2% will der Bankpersonalverband eine Senkung der Vergütungen für das Bankpersonal verhindern.
Mehr Informationen zur Salärumfrage finden Sie auf der Website des SBPV>
Bern, 19. September 2013
Für Rückfragen:
Denise CHERVET, Geschäftsführerin Schweizerischer Bankpersonalverband SBPV, Telefon 079 408 92 40, denise.chervet@sbpv.ch>