Ein World-Café für den SBPV

Am Nachmittag der Delegiertenversammlung in Luzern stand ein World-Café auf dem Programm, welches die Delegierten und die Mitarbeitenden des Verbands zur Reflexion rund ums Thema der aktuellen und zukünftigen Ausrichtung des SBPV aufforderte. Vorneweg: Ein World-Café ist eine Workshop-Methode, bei welcher die Teilnehmenden in unterschiedlichen Konstellationen vorformulierte Fragen diskutieren und dabei konstruktive Ideen und Vorschläge notieren.

Angesichts der zahlreichen Herausforderungen und Veränderungen, denen der Finanzsektor, dessen Angestellte und im Endeffekt auch der SBPV ausgesetzt sind, drehten sich die drei Fragen des World-Cafés darum, wie der Verband an mehr Attraktivität gewinnen und sichtbarer werden kann, um die Interessen der Angestellten noch besser zu vertreten:

1.     Wie kann der Verband für die Bankangestellten noch attraktiver werden?

(Mitglieder und Noch-nicht-Mitglieder)?

2.     Was können wir als Delegierte dazu beitragen?

3.     Was ist der nächste Schritt?

Alle Anwesenden erarbeiteten engagiert Lösungen zu diesen Fragen, die den SBPV regelmässig beschäftigen. Die Lösungsansätze betreffen hauptsächlich drei Felder:

Positionierung des Verbands

Ein weiterer wichtiger Akzent wurde von mehreren Workshop-Gruppen auf die Positionierung des Verbands gelegt, sei es in den Medien, mithilfe von Politikern, in Form von hauseigenen Veranstaltungen mit Referenten, aber auch indem verstärkt der Kontakt mit den Personalkommissionen gesucht wird, nicht zuletzt auch von den Delegierten, die hier wiederum als wichtige Multiplikatoren fungieren können. Dazu sollten auch verstärkte Bemühungen gehören, den Bekanntheitsgrad der VAB zu vergrössern und bei Angestellten von Banken, die dieser nicht beigetreten sind, mit Nachdruck auf die Wichtigkeit einer Unterzeichnung hinzuweisen.

Kommunikation

Der SBPV soll mit verschiedenen Kommunikationsmassnahmen und -mitteln sichtbarer und bekannter gemacht werden, nicht zuletzt auch bei jungen Bankmitarbeitenden. Dazu bietet sich der verstärkte Einsatz von Social Media an, welche z.B. mithilfe von Influencern und der Einbindung in spezifische Communities sowie der Verwendung von beliebten Apps die Zielgruppe anspricht, sensibilisiert und für eine Mitgliedschaft beim SBPV neugierig macht. Hierbei sind die Delegierten als Multiplikatoren gefragt, welche entsprechende Posts liken, teilen und bei ihren Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen thematisieren. Seitens des Verbands sollen verstärkt auch Ausbildungsinstitute wie z.B. CYP angegangen werden, um junge Fachkräfte und solche, die in einer Weiterbildung begriffen sind, zu erreichen.

Aktivierung der Mitglieder

Selbstverständlich beschäftigten sich auch alle Gruppen mit der Frage, wie bestehende Mitglieder noch besser an den SBPV gebunden und aktiviert werden können. Dazu braucht es weitere Mitgliedervorteile, die Organisation von Referaten zu aktuellen Themen, das verstärkte Engagement von Aushängeschildern für den Verband, und nicht zuletzt auch eine Diskussion um die Zukunft der VAB und Vorschläge, wie der Verband Nichtmitgliedern am besten begegnen kann.

Das World Café war in jeglicher Hinsicht ein guter Start, um neue Wege und Methoden zu prüfen, um die Meinung der Mitglieder abzuholen und um sie besser in den SBPV einzubinden. Die Workshop-Gruppen lieferten eine Vielzahl an Inputs und Ideen, die nun sukzessive im Detail zu prüfen sind. Natürlich sind weiterhin auch individuelle konstruktive Inputs und Anregungen erwünscht, damit der SBPV seine Schlagkraft und seinen Bekanntheitsgrad steigern kann.