Fusion zwischen BSI und EFG: Unsicherheit für die Angestellten?

22. Februar 2016

Der Schweizerische Bankpersonalverband SBPV hat die Fusion zwischen BSI und EFG zur Kenntnis genommen und hofft, dass damit die Zeiten der Unsicherheit für die BSI zu Ende sind. Leider ist noch nicht absehbar, welche Konsequenzen die Fusion für die Angestellten haben wird.
Das sozialpartnerschaftliche Verhältnis wird in der BSI gross geschrieben. So hat die BSI die VAB (Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten) unterzeichnet und im Jahr 2014 auch einen Sozialplan für die Angestellten verhandelt, welcher bis Ende Dezember 2015 galt. Der SBPV erwartet nun von der neuen Geschäftsleitung, dass man die VAB auch bei der neuen Bank unterzeichnet und dadurch die Angestellten weiter schützt.
Der Zusammenschluss der beiden Banken sollte in Zusammenarbeit mit der Personalkommission der BSI und dem SBPV stattfinden. Die vorgesehenen Synergien dürfen nicht nur auf die Personalkosten fokussieren. Zudem soll der im Jahr 2014 verhandelte Sozialplan unbedingt verlängert werden, damit der angekündigte Stellenabbau sozialverträglich umgesetzt werden kann. Der SBPV hat die Banken diesbezüglich bereits kontaktiert und wird sich mit den zuständigen Personen treffen.
Je nachdem, welche Informatikplattform gewählt wird, ist auch ein Stellenabbau bei der B-Source im Tessin möglich. Daher sollte für diese Angestellten ebenfalls schnell ein Sozialplan verhandelt werden. Ein solcher Plan wurde im 2015 zwischen dem SBPV und B-Source in der Romandie verhandelt.
Für weitere Informationen:
Denise Chervet, Geschäftsführerin SBPV, 079 40 892 40