Plötzlich ohne Anstellung? Besser mit einem vom SBPV ausgehandelten Sozialplan!

In der kollektiven Vorstellung verlassen die Angestellten einer von Massenentlassung betroffenen Bank ihren Arbeitsort ratlos und mitsamt einer Box mit ihren persönlichen Gegenständen. Ihr Schicksal erregt kaum Mitleid in der Öffentlichkeit, wird doch allgemein davon ausgegangen, dass sie mühelos wieder eine neue Anstellung finden werden. Oder noch besser, dass sie es gar nicht nötig haben zu arbeiten, da sie ja als Banker ohnehin reich sind. Nichts falscher als das, muss man doch klar unterscheiden zwischen Banquiers und Bankangestellten. Letztere sind nämlich meistens einfache Angestellte oder Angehörige des mittleren Kaders mit einem durchschnittlichen Verdienst und ohne grosse Ersparnisse. Gerade jene über 50 Jahre – und die sind zahlreich vertreten – haben grosse Mühe, eine neue Anstellung zu finden. Aus diesem Grund ist es essentiell, dass ein Arbeitgeber, der zu Entlassungen schreitet – vor allem auch wenn es sich um Massenentlassungen handelt – seine Entscheidung mit angemessenen Massnahmen trifft, die eine solche Trennung für das Personal erträglich macht – ob gekündigt oder nicht – und einen Weg eröffnet zu einer Folgeanstellung.

Der SBPV verhandelt mit Erfolg

Der SBPV ist seit über 100 Jahren Sozialpartner mit unzähligen Referenzen im Finanzsektor und engagiert sich dafür, dass entlassene Angestellte – gleich ob aus wirtschaftlichen Gründen oder Restrukturierungsmassnahmen – von der notwendigen Unterstützung profitieren, um sich wieder auf Kurs zu bringen. Wenn es dem Wunsch einer Mehrheit der Mitarbeiterschaft entspricht, ist der SBPV in der Lage, die Arbeitgeber zur Verhandlung eines Sozialplans zu bewegen – auch wenn dies das Gesetz nicht ausdrücklich verlangt – und einen ehrlichen Dialog herzustellen. In allen Fällen, die auf Verlangen der Angestellten behandelt wurden, ist es dem SBPV bisher gelungen, einen Sozialplan auszuhandeln mit Unterstützungsmassnahmen, um die Lohneinbussen zu kompensieren und die Suche nach einer neuen Anstellung zu vereinfachen. Dabei berücksichtigen wir stets die unterschiedlichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer. Ein junger Angestellter braucht beispielsweise eine andere Herangehensweise als ein Angestellter, der wenige Jahre vor der Pensionierung steht. Dabei versteht es der SBPV, die zum Teil divergierenden Interessen richtig zu gewichten und eine Vereinbarung auszuhandeln, die allen gerecht wird.

Rasch handeln – der Schlüssel zum Erfolg

Im Zuge einer Restrukturierung gilt es rasch zu handeln. Eine Intervention des SBPV ist am effizientesten, wenn uns Mitglieder rasch kontaktieren und noch wichtiger, wenn wir Mitglieder in der betroffenen Bank haben, die uns vertrauen. Die aktive Unterstützung des Personals, die Mund-zu-Mund-Propaganda, die Mitgliederwerbung und auch die Übermittlung der Informationen, die eine rasche Intervention des SBPV erlauben, machen den Unterschied zwischen nichts und einem Plan oder zwischen einem Sozialplan und einem guten Sozialplan. Überzeugen Sie also Ihre Kolleginnen und Kollegen vom SBPV und der Notwendigkeit, noch heute Mitglied zu werden, um auch in schwierigen Zeiten rundum sicher zu sein.

Machen wir das neue Jahr zusammen zu einem erfolgreichen Jahr – der SBPV steht Ihnen zur Seite.