Restrukturierung bei der BSI: Sozialpartner verhandeln mit Erfolg

9. Oktober 2014

Die Personalkommission der BSI AG, der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) und der Kaufmännische Verband Schweiz (KV Schweiz) haben die Verhandlungen mit der Direktion der Bank BSI erfolgreich mit einem Sozialplan abgeschlossen. Die Bank hatte diese Sommer Restrukturierungen angekündigt.
Die Verhandlungsresultate wurden den Mitarbeitenden an Personalversammlungen in Lugano, Zürich und Genf präsentiert. Diese stimmten dem Ergebnis zu. Insgesamt werden 160 Stellen gestrichen, davon 130 im Tessin. Die restlichen Stellen verteilen sich auf die übrigen Standorte der BSI Schweiz. Es kommt zu rund 100 Kündigungen, 50 frühzeitigen Pensionierungen und 10 Verlagerungen. Es handelt sich hierbei um Richtwerte.
Aufgrund der hohen Anzahl von betroffenen Kollegen unterbreitete die Personalkommission der Bankdirektion verschiedene Vorschläge, um die Auswirkungen der Restrukturierungen abzuschwächen. Der SBPV und der KV Schweiz unterstützte die Kommission dabei. Die Vorschläge werden von der Bank jetzt geprüft.
Die Sozialpartner begrüssen besonders das Verhandlungsresultat in Sachen Sozialplan. Dieser sieht verschiedene Begleitmassnahmen vor für Angestellte, denen gekündigt wird, insbesondere vorteilhafte Bedingungen für die vorzeitige Pensionierung und Hilfe im Fall von Verlagerungen. Der Sozialplan muss jetzt vom Verwaltungsrat der Bank genehmigt werden.
Sobald der Sozialplan ratifiziert worden ist, wird nächste Woche ausführlich darüber informiert. Bis zu diesem Zeitpunkt wird keine Erklärung dazu abgegeben.
Matteo Gianini, Präsident der Personalkommission und Präsident des SBPV Region Tessin
Denise Chervet, Geschäftsführerin SBPV
 
Bern, 9. Oktober 2014